direkt zum Seiteninhalt

Ausfallkosten im Betrieb

Wissen Sie als Arbeitgeber wie hoch genau Ihre Ausfallkosten durch Fehlzeiten und Langzeiterkrankungen Ihrer Beschäftigten sind? Kennen Sie die Krankheitsquote, deren Berechnung, Interpretation und Ursachen?

Die Krankheitsquote - nicht zu verwechseln mit der Fehlzeitenquote - ist im Personalcontrolling eine zentrale Kennzahl und wichtiger Faktor für die "Arbeitsfähigkeit" eines Unternehmens. Wenn die Arbeit aufgrund hoher Krankheitsquoten nicht erledigt werden kann, kostet das ein Unternehmen nicht nur viel Geld. Erkrankte Mitarbeitende müssen ersetzt werden. Entweder durch KollegInnen und Überstunden oder extern durch Zeitarbeitende. Kunden müssen länger auf Produkte oder Dienstleistungen warten, mit negativen Folgen für das Ansehen des Unternehmens. Eine allmählich wachsende Unzufriedenheit kann im schlimmsten Fall zu weiteren Krankmeldungen führen. Ein schleichender Prozess mit Existenzbedrohung ganzer Abteilungen.

Der durchschnittliche Krankenstand lag 2023 bei rund 5,62% und  damit deutlich höher wie in den Vorhjahren mit 4,3% (laut Bundesgesundheitsministerium).


Cost of vacancy am Beispiel einer Pflegefachkraft:

Rechenbeispiel Cost of Vacancy für eine Pflegefachkraft: 36.000 € Jahresgehalt, 250 Arbeitstage, Engpassindikator 2,8; ergibt 403,20 € pro Tag und bei 215 unbesetzten Tagen 86.688 € Kosten (ca. 87.000 €, mehr als das doppelte Jahreseinkommen).


   

Kostensenkung durch return on bkv-Investment:

Tabelle „Return on Investment – Absentismus“ mit Beispieldaten zu Mitarbeiterzahl, AU-Tagen, Ausfallkosten und bKV-Kosten sowie berechnetem ROI von 6,80 %. Kosten eines Arbeitsausfalls pro Tag: 410 € produzierendes Gewerbe, 280 € Baugewerbe, 251 € Handel/Verkehr/Gastgewerbe, 238 € öffentl./sonstige Dienstleister, 398 € Finanz-/Versicherungsdienstleister; zusätzlich Ersatzarbeitskraft 300–500 € pro Tag.

bKV-Studie zeigt deutliche Effekte bei Wertschätzung und Fehlzeitenreduzierung:

Artikel: bkv-studie jetzt lesen


Eine bKV rechnet sich besser als eine Gehaltserhöhung:

Vergleichstabelle: Gehaltserhöhung 1.200 € netto/Jahr kostet Arbeitgeber 218,17 €/Monat bzw. 2.618,00 €/Jahr; bKV „Choose 1200“ kostet 27,60 €/Monat bzw. 331,20 €/Jahr; Fazit: Einsparung 2.286,80 €.


Betriebsexperten berechnen Ihre tatsächlichen Ausfallkosten


Impressum · Datenschutz · Erstinformation · Beschwerden · Cookies
Unabhängige FinanzDienste Letsch 148 Bewertungen auf ProvenExpert.com